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Stuck Material Verarbeitung Einsatzbereiche

Verarbeitungsrichtlinien

So werden Stuckelemente angebracht



Folgende Werkzeuge werden benötigt: Schlagschnur, Kelle, Stuckateureisen, Fuchsschwanz, Gehrungslade, Hammer, Japanspachtel, Ziehklinge, Pinsel, Zollstock und ein Anmachgefäß für den Kleber.

Der Untergrund muss wie folgt beschaffen sein. Er muss ausreichende Tragfähigkeit besitzen sowie frei von Tapeten und Farbresten sein. (Ideal sind nicht sandende Putze, Gipskarton- oder Gipsfaserplatten.)

Für die gewünschte Aufteilung fertigt man einen maßstabsgerechten Verlegeplan an. Diese Aufteilung wird dann auf die entsprechende Decken- bzw. Wandfläche mit Bleistift und Schlagschnur übertragen.

Der so gekennzeichnete Putz wird im Klebebereich mit einem scharfen Spachtel o.ä. kreuzweise aufgeraut und mit einem Quast gut angefeuchtet. Die Stuckelemente rückseitig kreuzweise einritzen und reinigen, die Stöße gründlich nässen. Den Klebegips nach aufgedruckter Gebrauchsanweisung anrühren und nur auf das anzubringende Stuckelement auftragen. Das Stuckelement mit leichtem Druck und Hin- und Herbewegungen in die richtige Position bringen. Große Gesimse sind mit zwei Nägeln, die unter das Gesims in den Putz eingeschlagen werden, gegen Abrutschen zu sichern, nach dem Aushärten des Klebers ca. 1 Stunde, werden die Nägel wieder entfernt

Zwischen die Stöße der Gesimse genügend Kleber geben, die Elemente beim Ansetzen fest gegen- einander drücken, den herausquellenden Kleber mit Japanspachtel oder Ziehklinge abstreifen bzw. in Ornamentbereichen mit dem Stukkateureisen zurechtschneiden. Bei größeren Stuckelementen ist eine Verschraubung vorteilhaft, wobei die Schraubenlöcher mit Klebemörtel geschlossen werden.

Gesimse und Stuckleisten werden mit einem feingezahnten Fuchsschwanz auf Länge sowie die Gehrungen und Kröpfe passend in einer Gehrungslade zugeschnitten.

Die Deckenmitte für die Rosette ermittelt man durch einen diagonal gekreuzten Schnurschlag.

Kleinere Stuckteile saugen sich beim Ankleben regelrecht an die Decke fest, so dass ein Abstre- ben kaum erforderlich ist. Die offene Zeit für den Kleber beträgt ca. 40 - 50 Minuten und kann durch Zugabe von reinem Gips verkürzt werden.

Die Öffnungen für das Lampenkabel können mit einem normalen Bohrer hergestellt werden.

Welche farbliche Behandlung auch gewählt wird, ein Isoliergrund ist auf jeden Fall erforderlich. Genauere Kenntnisse darüber hat jedoch der Maler als Fachmann.


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